Niemals geht man so ganz ...
„Donnerstag, 10. April 2003, es ist 16 Uhr !“
– Schüler, Ehemalige, Lehrer und Verwandte in einem vollem
PZ, bis oben hin volle Abigenten und eine aus dem Vollen schöpfende
Licht- und Musikanlage sorgen für eine Stimmung, die mit den
Shows der letzten Jahre eher wenig zu tun hat. Der 24 Stunden –
Feier – Marathon begann und noch konnte niemand ahnen, dass
wir eine derartig geile (sorry, dafür gibt es einfach kein anderes
Wort) Party haben würden, dass ein kleiner weißer Fiesta
die Nacht nicht überstehen würde und dass wir den längsten
Korso in der Schulgeschichte veranstalten würden.
16.12 Uhr: Die Abiband macht den Anfang und eröffnet
die 120 Minutenshow (die ohne Kürzung wohl 472 Minuten gedauert
hätte) und Ingmar, JK,Andi, Matze und Nina leisten ganze Arbeit!
16.19 Uhr: Tim und Peter betreten mit ihrer wochenlang
(=10min. lang)in akribischer (=auf ein Schmierpapier gekritzeltes)
Kleinarbeitausgefeilter Moderation die Bühne und stellen die
einzelnen Teammitgliederdes Alien- und Agententeams vor. Dabei erntet
Panzerknacker-Opfi nebender heißen Vicky („Viiiiiiiiiiiiiiicccckkkyyyyyy
Niiiiiieeeeettttttooooooo)den meisten Applaus.
16.24-18.21 Uhr: In heißen Duellen mit mehr oder
minder nachvollziehbarerPunkteverteilung siegen die Agenten um Moni
„Blondi“ Teichert gegendie Aliens unter Führung von
Ingrid „Ronda“ Dornhaus. Als besonderes Highlight wird
sicherlich der Battle zwischen Opfi Osbourne und HelgeSchröder
in die Schulhistorie eingehen, der das Publikum zu wahren Begeisterungsstürmen
hinriss und Maßstäbe auf Jahre hinaus setzte. Aberauch
Sändys Bachemer Kutscherspiel vermochte es (ehrlich gesagt:unerwarteterweise)
die Zuschauer mitzureißen ebenso wie die vorSexualhormonen nur
so sprühenden Auftritte der „Hot Files“, von „6Appeal“und
der „Wilden 13“ (abgeklebte Nippel sind spitze) !
18.30-20.00 Uhr: Die Stufe zeigt mal wieder, was in
ihr steckt: Binnen 90min. ist das PZ aufgeräumt, das Lehrerzimmer
fertig umgestaltet, die Außenversperrung vorbereitet und die
Jungholhalle partybereit. Letzteres war trotz des (zumindest zu diesem
Zeitpunkt) den Pegel eines jeden Abigenten übertreffenden Alkoholspiegels
des Hausmeisters (Kein "Hausi" aus unserer Schule!) möglich!
20.00-1.00 Uhr: 82 Abigenten und ca. 250 weitere Gäste
feiern ausgelassen, exzessiv und sexuell auf Tischen, Theke und Tanzfläche
! Der traumhafteBierpreis sorgt dafür, dass aber auch wirklich
jeder „mit dabei ist“(und das ist priiiimmaaa), das niedrige
Preisniveau forderte aber auchso manches Opfer !
1.00-5.00 Uhr: Stufenintern geht die Feier in der Halle
(alkohol-) feucht-fröhlich mit Hits aus unserer „Jugend“
(Skibbidibibummbadabumm)und auch (tränen-)feucht-besinnlich weiter.
Unterdessen ereignen sich auf dem Parkplatz Dramen, die einen Teil
unserer Einnahmen, Tims Handy und Peters Autoscheiben kosten (das
Schwein kriegen wir noch!) !
5.00-7.30 Uhr: Erneutes Schuften an allen Fronten in
mehr oder minder zurechnungsfähigem Zustand. Die Jungholzhalle
wurde blank geputzt währenddie Außenfassade in atemberaubendem
Tempo und meisterhafter Präzisionaufgestellt wurde. Dabei wurde
jede Gelegenheit zur Regeneration (Heizungen können so schön
warm sein) genutzt – einer regeneriertesogar bis zum Nachmittag.
: )
7.35: Erste Schüler trudeln ein, schwer beeindruckt
von unserer Konstruktion. Das hielt jedoch insbesondere die kleineren
Schüler nicht davon ab, einen wahren Sturm auf die Festung KAG
zu starten, der aber durch hohen Wasser- und gelegentlichen Gewaltaufwand
souverän abgewehrtwerden konnte.
8.14 Uhr: In blau-schwarzen „Beamer“ werden
die beiden Chefagenten Moniund Hubert unter einem Konfettiregen und
lauter Musik vorgefahren und durchqueren als erste Versperrung, Schaumbad
(„Jaja, Herr Wolber, wirmachen nur fußhoch!“) und
Tunnel ! Es folgen wagemutige Schüler, die vollkommen durchnässt
und durchschäumt nach angeblich versteckten Handys im Schaummeer
suchen und deren Muddis uns wohl allesamt für die verdreckten
Kleider und die eingefangenen Erkältungen verflucht haben.
8.56 Uhr: Und schon wieder Aufräumen ! Diesmal
keine Körperflüssigkeiten verschiedenster Herkunft in Toiletten,
sondern meterhoher (na gut, mir kam er METERHOCH vor) Schaum aus dem
Treppenhaus ! Desweiteren muss die Fassade um- und die Lehrerzimmerverkleidung
abgebaut werden. Dochnoch viel schlimmer als Aufräumen ist...
9.45 Uhr: ...DIE ZULASSUNGSERTEILUNG !!! Ohne Schlaf,
mit Alkohol und zwischen bewusstlos und unzurechnungsfähig versuchen
wir zumindest zuunterscheiden, ob gerade Frau Wehner-Eckl oder Herr
Wolber spricht! Glücklicherweise gibt es Stufis, die durch sinnvolle
Zwischenbemerkungen („ich weiß aber gar nicht mehr alle
meine Noten“) das ganze auflockern und den Kummer darüber
vergessen lassen, dass man nicht verstanden hat,was der Unterschied
zwischen mittelschweren und schweren Täuschungsversuchenist (allerdings
glaube ich, dass Frau Wehner-Eckl es selber noch garnicht durchschaut
hat).
11.47 Uhr: TUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUT, TUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUT ! Auf unserer
(behördlich genehmigten) Fahrt durch Meckenheims Straßen
winken uns die Menschen zu – die Amerikaner hätten sich
derartige Reaktionen nachder Eroberung Bagdads gewünscht !
12.46 Uhr: Ich gehe ins Bett – müüüüüüüüdddddeeeeeee,
aber unheimlich glücklich über die ereignisreichsten 30
Stunden und ungemein stolz auf eine Stufe, die mal wieder neue Maßstäbe
gesetzt hat ! (Peter)
NIEMALS GEHT MAN SO GANZ !!!
Fotos
vom letzten Schultag!
Fotos
von der Abishow!